Ärger mit Verband

Ski-Star Svindal muss Red-Bull-Helm abgeben

Aksel Lund Svindal zeigt sich beim Schneetraining im ungewohnten Outfit. Auf seinem Helm fehlt das Red-Bull-Logo.
Aksel Lund Svindal hat das Schneetraining für die anstehende Saison gestartet. Via Instagram schickte der fünffache Weltmeister einen Schnappschuss vom ersten Ski-Tag am Stelvio-Pass.



Red-Bull-Logo am Helm fehlt

Überraschung! Zu sehen ist der Norweger mit einem Helm ohne Red-Bull-Logo. Der Abfahrts-Olympiasieger erklärt den neuen Look: "Aufgrund der Verbands-Politik ist es mir nicht mehr möglich, das Red-Bull-Logo am Helm zu haben."

Er sei aber weiter "stolzes Mitglied" des Red-Bull-Teams und werde auch weiter mit "den großartigen Menschen, die ich dort kenne zusammenarbeiten".

Im norwegischen Ski-Verband sind diese Diskussionen nicht neu.

In den letzten Jahren wurde Henrik Kristoffersen ein Helm-Sponsoring durch Red Bull vom Verband untersagt.

Macht Svindal weiter?

Ob Svindal seine Karriere fortsetzt, ist offen. Der 36-Jährige will seine Karriere fortsetzen, der Zustand des verletzten Knies macht aber Sorgen. Der Wikinger kam 2016 in Kitzbühel schwer zu Sturz. Claus Ryste, Leiter des norwegischen Skiteams, meint, dass die Kniebeschwerden für Svindal seitdem alltäglich sind.

Im letzten Jahr gewann der "Super-Elch" trotz Knieschmerzen und Knorpelschäden zwei Abfahrten und einen Super-G. Krönung: Olympiagold bei der Abfahrt in Pyeongchang – als erster Norweger.

Svindal hat sich keine Frist gesetzt, ob er seine Karriere fortsetzen will oder nicht. Er will das im Laufe der Vorbereitung entscheiden.

(Heute Sport)

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