Olympia-Crash verdaut

Nach Wirbelbruch: So geht es Snowboarder Schairer

Am 15. Februar brach sich Snowboard-Crosser Markus Schairer bei den Olympischen Spielen einen Halswirbel. Nun feilt er am Comeback.
Triathlet Tim Don (GB) brach sich vor neun Monaten das Genick – und kämpfte sich zurück an die Weltspitze. Der Brite belegte beim Ironman in Hamburg Rang neun. Ein modernes Sport-Märchen. Ein solches will auch Markus Schairer schreiben.

Der rot-weiß-rote Snowboard-Crosser stürzte im Februar bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea schwer. Er zog sich eine Fraktur des fünften Halswirbels zu. Zudem wurde eine Bandscheibe zerstört, Bänder rissen.

In einer dreieinhalbstündigen Operation flickten die Ärzte Schairer wieder zusammen. Unter anderem setzten sie ein Knochenstück aus der Hüfte im Rücken ein. Der mühsame Comeback-Versuch konnte beginnen.

Schairer kehrt zurück auf Schnee

Rund fünf Monate später steht der 31-Jährige mitten im Training. Kraftkammer, Ausdauer – Schairer feilt an den Basics. Ziel: die Rückkehr in den Weltcup. "Er ist nach wie vor motiviert", bestätigt der ÖSV auf "Heute"-Nachfrage. "Im August will er zum ersten Mal wieder auf Schnee fahren. Dann werden wir sehen, wie der Körper reagiert. Manchmal zwickt es ihn da oder dort – er schiebt es auf das Alter, nicht auf den Sturz."

Die entscheidende Frage: Kann sich Schairer wieder überwinden, einen Kurs mit fünf anderen Boardern runterzubrettern? "Das kann nur die Zeit weisen."



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