Sportmix

Bei Turnier in Bosnien

Kickboxer (16) stirbt nach Schlag in die Rippen

Die jungen Talente bei der Ankunft in der Turnhalle.
Bild: Kein Anbieter/Screenshot KBS "Radnicki" Lukavac
Ein junger Mann aus Kroatien kam am Samstag in einer Turnhalle im bosnischen Odzak ums Leben. Über eine Stunde lang versuchte man ihn zu reanimieren.
Beim sogenannten "Posavina Open Odzak" treten immer wieder junge Kickboxer vom Balkan gegeneinander an. Auch dieses Jahr hätte es ein tolles Sportfest für Nachwuchs-Kämpfer werden sollen. Doch das Event endete in einer Tragödie.

"Den Schlag in die Rippen bekam er während dem Kampf verpasst", erzählen Zeugen den lokalen Medien. "Er fiel danach zwar hin, stand aber sofort wieder auf. Er kämpfte bis zum Schluss weiter."



Keine Chance mehr

Nach dem Match wollte Nachwuchs-Kickboxer jedoch so schnell wie möglich in die Kabine zurückkehren. Im Gang wurde der 16-Jährige dann plötzlich ohnmächtig. Umgehend rannte ein Arzt zu ihm und begann mit der Herzmassage. Eine Ambulanz holte den jungen Sportler ab und brachte ihn ins Krankenhaus. Bei der Einlieferung soll der Kroate noch gelebt haben.

65 Minuten lang versuchte man erfolglos den jungen Mann zu reanimieren. Vergeblich. Im Spital hörte das Herz des Kickboxers auf zu schlagen. Die Obduktion soll nun Aufschlüsse über die genaue Todesursache geben. (slo)

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