Sportmix

"Höllenqualen"

Britin stillt Baby während eines Ultra-Marathons

Während die Konkurrenten die müden Beine hochlegten, stillte Sophie Power nach 16 Stunden wieder ihren Sohn.
Bild: Kein Anbieter/picturedesk.com
Sophie Power erlitt beim "Ultra-Trail du Mont-Blanc" Höllenqualen. Erst nach 16 Stunden konnte die 36-jährige Britin ihrem Sohn wieder die Brust geben.
Der "Ultra-Trail du Mont-Blanc" rund um die Mont-Blanc-Gebirgsgruppe ist ein Extrem-Marathon im wahrsten Sinn des Wortes. 172 Kilometer, 10.000 Höhenmeter. Da ist jede Pause eine Wohltat. Doch während ihre ausgelaugten Mitläufer die Ruhestation nutzten, um die Muskeln zu lockern und die Füsse hochzulegen, hatte die Britin Sophie Power ein komplett anderes Programm: Sie stillte ihr drei Monate altes Baby Cormac.

Für gewöhnlich gibt die 36-Jährige ihrem Sohn alle drei Stunden die Brust, dieses Mal musste er sich lange gedulden. Erst nach 16 Stunden, bei Kilometer 80 in Courmayeur, war es so weit. Umgeben von Powers Mitstreitern saugte der hungrige Cormac an der einen Brust, während die Mutter mit der anderen Hand die Milch aus der zweiten Brust abpumpte.

Gegenüber "Runner's World" verriet die Mutter: "Ich habe Höllenqualen erlitten. Zwischendurch habe ich meine Brüste mit der Hand ausgestrichen. Als dann Cormac anlag, war es eine riesige Erleichterung." Das Ziel erreichte Power ebenfalls, nach unfassbaren 43 Stunden und 33 Minuten.



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