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Nach DFB-Skandal: Özil vor dem Wechsel in die Türkei

Mesut Özil fühlte sich im deutschen Nationalteam rassistisch angefeindet, trat aus der DFB-Auswahl zurück. Jetzt soll er von Arsenal in die Türkei wechseln.
Mesut Özil ist als Kind türkischer Eltern in Deutschland geboren und aufgewachsen. Aus seinen Wurzeln machte er nie ein Geheimnis. Vor der WM sorgte er für Aufregung, als er mit Türkei-Machthaber Recep Tayyip Erdogan für Fotos posierte. Nach der für Deutschland historisch schlechten WM trat er aus dem DFB-Team zurück und erhob Rassismus-Vorwürfe. Hat er jetzt auch von seinem Klub Arsenal London genug? Ein Wechsel im Winter soll im Raum stehen.

Türkei-Deal?



Und zwar in die Türkei. Laut türkischen Medien soll der 29-Jährige mit Fenerbahce Istanbul verhandeln. Grund sollen Differenzen zwischen dem Mittelfeld-Spieler und dem neuen "Gunners"-Trainer Unai Emery sein. Auch von der englischen Presse und den Fans soll Özil nicht mehr die gewünschte Rückendeckung erhalten.

Hohe Ablöse



Ein Problem bei den Verhandlungen könnte für Fenerbahce allerdings der finanzielle Aspekt sein. Özils Vertrag bei Arsenal läuft noch bis 2021, demnach wäre eine hohe Ablöse fällig. Die Londoner sollen 50 Millionen Euro verlangen. Seit 2013 spielt Özil für den Premier-League-Klub. In 145 Partien brachte er es auf 27 Tore und 54 Assists. (heute.at)

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