Fussball

Eigener Entzug beendet

Jan Ullrich will Süchtigen mit Stiftung helfen

Seinen persönlichen Entzug hat Jan Ullrich nach nur wenigen Tagen beendet. Nun will der Ex-Radprofi Drogensüchtigen mit einer Stiftung helfen.
Ex-Radprofi Jan Ullrich hat seinen Entzug in der Betty-Ford-Suchtklinik nach wenigen Tagen schon beendet und ist zurück auf Mallorca. Jetzt will der 44-Jährige anderen Drogensüchtigen mit einer Stiftung helfen.

Sein Berater und Geschäftspartner Gerd K. erklärt den Schritt gegenüber der Sport Bild: "Ich hoffe, dass diese Krise zum Wendepunkt im Leben von Jan Ullrich wird. Er ist im Grunde ein herzensguter Mensch und hat großes Entwicklungspotenzial. Die Stiftung kann eine Aufgabe für ihn werden."

Job in der Sucht-Einrichtung geplant

Jan Ullrich soll nach der Gründung der Einrichtung täglich dort arbeiten und sich an einen geregelten Tagesablauf gewöhnen.

Gerd K. erklärt auch, warum Ullrich plötzlich den richtigen Weg gefunden haben will: "Zu einem Süchtigen gehört immer ein umgebendes Milieu. Die sogenannten guten alten Freunde haben im Gegensatz zu mir mit Jan so manche wilde Party gefeiert. Auf Jans Kosten übrigens. In 20 Jahren konnte ihm niemand die Sinnhaftigkeit einer Therapie erklären. Das haben wir in einem halben Jahr geschafft."

Nach seinem beendeten Entzug erklärte Ullrich, dass er nicht mehr zu Bier und Wein greifen wird. Nur hin und wieder ein Glas Whisky will sich der ehemalige Rad-Profi gönnen. (Heute Sport)

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