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Packt Ferrari nach dem Rekord die Stallregie aus?

Kimi Räikkönen raste mit einem Formel-1-Rekord zur Pole-Position in Monza. Darf er heute auch das Rennen gewinnen? Das sagt Sebastian Vettel.
Kimi Räikkönen raste in die Formel-1-Geschichtsbücher. Mit der schnellsten je gefahrenen Runde sicherte sich der Finne in Monza die Pole-Position. Doch darf der Ferrari-Pilot heute auch das Rennen gewinnen? Schließlich ist nicht er, sondern Teamkollege Sebastian Vettel der erste Verfolger von WM-Leader Lewis Hamilton. Der Deutsche hat sich darüber seine Gedanken gemacht – und spricht vor dem Start klare Worte.

Keine Stallregie



"Wenn er auf der Pole steht, darf er das Rennen auch gewinnen", schließt Vettel einen "freiwilligen" Positionswechsel der Ferrari-Boliden aus. 17 Punkte fehlen ihm in der WM auf Mercedes-Star Hamilton, dennoch ist Vettel nicht auf Pole-Setter Räikkönen sauer. "In der letzten Runde hatte ich leider einige Fehler", gibt sich Vettel selbstkritisch. Nachsatz: "Immerhin ein gutes Ergebnis für das Team."

Rekord-Speed



Aber ganz besonders für Räikkönen. Der "Iceman" war bei seiner Rekordrunde im Schnitt mit 263,587 km/h unterwegs. Damit knackte er die Bestmarke von Juan Pablo Montoya, der 2004 im Williams-BMW mit 262,242 km/h über den Asphalt von Monza raste. Weit weg davon ist Red Bull. Max Verstappen startet heute nur von Platz fünf. "So werden wir mit Ferrari nicht mithalten", ärgert sich der Niederländer. (heute.at)

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