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Ultras schmuggeln mit Vagina- und Wurst-Trick

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Rauchbombe der Austria-Fans beim 0:2 gegen den LASK.Bild: GEPA-pictures.com
Pyro-Attacken gab es am Wochenende in Österreich und Deutschland. Gegen die Tricks der Ultras wirken Klubs und Polizei hilflos.

Die Pyro-Attacken von selbst ernannten Fußball-Fans sorgten am Wochenende für Negativ-Schlagzeilen – national und international!

Beim 0:2 der Wiener Austria gegen den LASK verursachten einige violette Chaoten mit einer Rauchbombe eine zehnminütige Spielunterbrechung. Für Sportvorstand Peter Stöger ein absolutes No-Go. "Das ist kein Fanverhalten, es ist unwürdig, unentschuldbar, ein absoluter Tabubruch. Abgesehen davon, dass es verboten und gefährlich ist", sprach er Klartext.

Nicht zuletzt deshalb will die Austria die Übeltäter ausforschen "und zur Rechenschaft ziehen", wie Stöger sagt. "Wir können uns nur entschuldigen bei den Leuten, die im Stadion waren."

Raketen fliegen auf Rasen und Tribüne

In Deutschland sorgte das Berlin-Derby am Samstag zwischen Union und Hertha (1:0) für heftige Diskussionen.

Während des Abendspiels brennen in beiden Fan-Kurven immer wieder Bengalos. Raketen fliegen auf den Rasen und auf die Tribüne. Ein Geschoss schlägt in der Nähe der Kinder von Unions Polter ein. Eine andere Rakete trifft beinahe die Union-Bank und Co-Trainer Hoffmann. Nur durch Glück wird er nicht verletzt.

Schiri Aytekin schickt so wie seine Kollege Rene Eisner in Pasching beide Teams in die Kabine. In Abstimmung mit der Polizei entscheidet er, das Spiel zu Ende zu bringen.

Wie kommt Pyro ins Stadion?

Die offene Frage: Wie bekommen die Zündler ihre Pyro eigentlich vorbei an der Sicherheitskontrolle ins Stadion?

Die "Bild" ging dieser Frage in Deutschland nach und fand zahlreiche Schlupflöcher. Die Sicherheit im Stadionbereich fällt so wie in Österreich in die Zuständigkeit der Vereine. Die weit verbreiteten Schmuggel-Tricks dürften in Deutschland und Österreich ähnlich sein.

Einbruch:

In der Nacht vor einem Spiel über den Stadion-Zaun. Die Pyros werden an einem geheimen Platz deponiert.

Wurst-Trick:

Die Ultras kennen jemanden, der bei einer der Catering-Firmen arbeitet. Gegen Geld schmuggeln Mitarbeiter die Pyro dann mit Würstchen & Co. ins Stadion, deponieren sie an einem abgesprochenen Ort.

BH-Trick:

Immer wieder schmuggeln auch weibliche Zuschauer in Ihrer Unterwäsche ins Stadion. Hintergrund: Die Hoffnung, dass Frauen weniger intensiv abgetastet werden.

Vagina-Trick:

Kaum vorstellbar, aber wahr. Fans transportieren Bengalos und andere Feuerwerkskörper auch in Körperöffnungen.

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