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Kurz sagt, ob dritter Lockdown der letzte sein wird

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Bundeskanzler Sebastian Kurzpicturedesk.com
Kanzler Sebastian Kurz hat sich in einem Interview über Corona, die Regierungsarbeit mit den Grünen und die Flüchtlingsdebatte geäußert.

"Es stehen uns noch sehr fordernde Monate bevor. Aber auf harte Monate werden gute Jahre folgen", sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz in einem Interview mit der "Kronen Zeitung". Laut dem VP-Chef brauche es nun "Optimismus, Fleiß und Glaube an Österreich".

Der Kanzler ist sich aber sicher, dass die Impfung der "Game-Changer" im Kampf gegen die Corona-Pandemie sein wird. Sie sei laut Kurz das "beste Weihnachtsgeschenk". "Aus jetziger Sicht werden wir bis Ende März 500.000 Menschen impfen können. Bis zum Sommer schon wesentlich mehr, da sollte uns eine Rückkehr zur Normalität gelingen", so Kurz gegenüber der "Kronen Zeitung".

"Diese Frage kann im Moment niemand beantworten"

Spätestens dann rechnet Kurz damit, dass es "zum notwendigen Wirtschaftsaufschwung" kommt. Die wirtschaftliche Entwicklung im Land hänge aber sehr "von der Entwicklung der Pandemie ab." Für bestimmte Branchen werde es laut dem Kanzler aber sicher "weitere Maßnahmen brauchen".

Auf die Frage, ob der dritte Lockdown (Anm. tritt ab dem 26. Dezember in Kraft) der letzte sein wird, stellt der VP-Chef im "Krone"-Interview klar: "Diese Frage kann im Moment niemand beantworten. Klar ist, je mehr Menschen sich regelmäßig testen lassen, desto weniger Einschränkungen werden wir in den nächsten Monaten brauchen".

In dem Gespräch waren aber nicht nur die Arbeitslosigkeit in Österreich oder das Coronavirus ein Thema, auch auf die Zusammenarbeit mit den Grünen in der Regierung wurde der Bundeskanzler angesprochen. Und sein Zwischenfazit fällt dabei durchaus positiv aus.

Kurz zu Flüchtlingsdebatte: "Können nicht alle aufnehmen"

"Wir haben in dieser schwierigen Phase sehr gut zusammengearbeitet. Und diese Arbeit wollen wir in den nächsten Jahren auch fortsetzen", so Kurz im Interview mit der "Kronen Zeitung". Bei der Flüchtlingsdebatte sind sich die Koalitionspartner allerdings nicht ganz so einig.

So hatte Vizekanzler Werner Kogler unlängst - ebenfalls in der "Kronen Zeitung" - erklärt, dass der "türkisen Hälfte kein Zacken aus der Krone" fällt, "wenn man 100 Flüchtlingsfamilien aus Lesbos" aufnehmen würde. Dazu sagt der Kanzler im Interview: "Österreich hat in den letzten Jahren mehr Menschen aufgenommen als fast alle anderen EU-Staaten. Allein heuer waren es über 5.000 Kinder".

Und weiter: "Es kann nicht sein, dass nur in Österreich, Deutschland oder Schweden Migranten menschenwürdig untergebracht werden. Wir können nicht alle aufnehmen", so Kurz im Gespräch mit der "Kronen Zeitung".

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