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Egli: "Ich liebe meinen Körper, so wie er ist!"

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Bonn Beatrice Egli beim Konzert am 15.08.2021 in Bonnimago images/Eibner
Die hübsche Beatrice Egli ist eine Frau mit Ecken und Kanten. Und Rundungen. Ihren Kampf gegen Bodyshaming setzt sie auch auf ihrer neuen CD fort. 

Ab jetzt ist "Alles was du brauchst", das bereits 10. Album der "Deutschland sucht den Superstar"-Gewinnerin von 2013 im Handel und die 33-jährige Schweizer Schlagersängerin ist auch sichtlich stolz darauf. "Ich freue mich natürlich sehr, dass die CD jetzt das Licht der Welt erblickt und jetzt gleichzeitig die Gehörgänge und die Herzen der Menschen erobern kann. Wir haben die Songs in Spanien aufgenommen und hatten dabei eine wahnsinnig gute Energie und ich denke, die spürt man auch in jedem Ton und in jeder Textzeile." 

Häusliche Gewalt und Bodyshaming als Lied-Inhalte

Insgesamt ist die Schlagerwelt auch hier noch eine heile, aber Beatrice singt nicht nur von Sonnenschein und der Liebe. "Ich spreche jetzt auch Themen an, die nachdenklich machen und bei denen ich meine Stimme auch nutze, um aufmerksam zu machen. Bodyshaming ist sicher eines der großen Themen, aber es geht auch um häusliche Gewalt, die ja in der Pandemiezeit stark zugenommen hat. Mich haben  Briefe von Menschen erreicht, die mir ihre Geschichte erzählt haben. Und diese Geschichten haben mich emotional aufgewühlt. Und diesen Menschen will ich zeigen, dass sie gehört werden..."

"Ich kenne es, wenn über einen Körper geurteilt wird!"

Wenn es um das Thema Bodyshaming geht, ist Beatrice ein gebranntes Kind. Nicht nur Dieter Bohlen soll ihr schon vor ihrem Sieg bei "DSDS" gesagt haben, dass sie abnehmen muss, auch in den Sozialen Medien ist die Schweizerin wegen ihrer weiblichen Rundungen immer wieder angefeindet worden. Der Titelsong des neuen Albums "Alles Was Du brauchst" nimmt konkret auf Body Positivity und Bodyshaming Bezug. " Ich kann ja nur deshalb darüber singen, weil ich es ja kenne wie ist, wenn über einen Körper geurteilt wird und böse über einen kommentiert wird."

Die Art und Weise, wie Egli mit Kritik an ihrer Figur umgeht, ist bewundernswert: "Ich habe für mich entschieden, dass es drei Möglichkeiten gibt: Entweder man zieht sich aus der Öffentlichkeit zurück. Oder man quält sich durch Diäten und wird unglücklich. Oder man sagt sich: "Ganz Egal was alles sagen: Ich finde mich gut, ich liebe meinen Körper, so wie er ist und ich habe ein glückliches Leben." Dieser Gedanke ist jetzt so stark wie noch nie in meinem Leben und das sieht man auch in jeder Pore meines Körpers.“ 

Unverhoffter Sieg bei "Deutschland sucht den Superstar"

Im Gegensatz zu den meisten bisherigen Gewinnern von DSDS konnte Egli den Sieg tatsächlich als nachhaltiges Sprungbrett nutzen. An einen Sieg hatte Egli, die davor in der Schweiz schon zwei Alben veröffentlicht hatte, damals im Jahr 2013 nie gedacht: "Ich habe gehofft, dass es mir vielleicht ein paar Auftritte bringt und mich vielleicht meinem Ziel Sängerin zu werden etwas näherbringt. Ich hatte auch lange das Gefühl, dass das alles bald vorbei sein wird..."

Das Verhältnis zu ihrer Mentor von damals war zweigespalten. Auf der einen Seite hat Dieter Bohlen nach ihrem Sieg Hits für sie geschrieben und erfolgreiche Alben produziert. Aber seine Kommentare ihr Äußeres betreffend hat sie auch nicht vergessen. Zu seinem Rauswurf als Juror bei DSDS meint sie nur lächelnd  "Also ich freue mich jetzt sehr auf die Sendung mit Florian Silbereisen, der ja nun bei DSDS sein wird und ich freue mich, dass die Sendung ein neues Gesicht bekommen hat." Hier muss man eindeutig zwischen den Zeilen lesen...

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Beatrice EgliSchlagerDSDSMusikDiätDieter Bohlen

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