Politik

In Österreich und Italien

UN-Teams sollen Schutz von Migranten prüfen

Die Flüchtlingskrise von 2015 wirkt noch nach.
Bild: Kein Anbieter/picturedesk.com
Die neue UN-Menschenrechtskommissarin will den Schutz von Migranten in Österreich und Italien von der UN überprüfen lassen. Auch über Deutschland zeigt sie sich besorgt.
In ihrer Antrittsrede hat die neue UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet angekündigt, den Schutz von Einwanderern in Österreich und Italien durch Beobachter-Teams der UNO prüfen zu lassen. Auch die Hass-Reden in Deutschland beunruhigen sie, sagte Bachelet.

Die ehemalige chilenische Regierungschefin drückte auch Besorgnis aus über 500 Migrantenkinder, die in den USA von ihren Eltern getrennt und bisher nicht wiedervereint wurden.

Bei ihrer Rede zeigte sie sich auch besorgt über "ausländerfeindliche Hass-Reden in Deutschland". Neben den drei EU-Ländern Österreich, Italien und Deutschland hob Bachelet auch China kritisch hervor: Die UNO-Kommissarin forderte die Führung in Peking auf, wegen des Umgangs mit der Minderheit der Uiguren Beobachter ins Land zu lassen. Berichte über Umerziehungslager in der Provinz Xinjiang seien "zutiefst verstörend".

Bachelet erwähnte in ihrer Rede unter mehreren weiteren Krisenherden auch Burma. Es gäbe weiterhin Angriffe auf die Volksgruppe der Rohingya - Tötungen, Folter, sexuelle Gewalt. "Die ausdauernde Gewalt unterstreiche, dass die burmesischen Sicherheitskräfte ungestraft davon gekommen sind". (red)

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