Politik

Strache war dagegen

Hofer kandidiert definitiv nicht im Burgenland

Der burgenländische FPÖ-Landesparteiobmann Johann Tschürtz (l.) und Norbert Hofer bei Sondierungsgesprächen mit der SPÖ 2015
Bild: Kein Anbieter/picturedesk.com
FPÖ-Verkehrsminister Norbert Hofer wird 2020 definitiv nicht bei den Landtagswahlen im Burgenland antreten. Er will sich weiter auf das Ministeramt konzentrieren.
Nachdem er zunächst selbst gesagt hatte, dass er ein Antreten bei den burgenländischen Landtagswahlen 2020 nicht ausschließe, stellte FPÖ-Verkehrsminister Norbert Hofer am Montag klar, dass er weiter Minister sein wolle. Der jetzige Landesparteichef und Vizelandeshauptmann Johann Tschürtz sei der absolut richtige Spitzenkandidat für 2020, teilte Hofer in einer Aussendung mit.

Er werde Tschürtz im Wahlkampf selbstverständlich voll unterstützen. Die Regierungsarbeit im Burgenland sei eine mehr als erfolgreiche, womit sich die FPÖ unter der Führung von Johann Tschürtz als verlässlicher Partner und Garant für Stabilität und Veränder bewiesen habe, heißt es weiter. Hofer wolle sich weiterhin auf sein Ministeramt konzentrieren, sagte er.

Tschürtz wünschte sich Hofer

FPÖ-Landesparteichef Johann Tschürtz hatte die Diskussion vergangene Woche in Gang gebracht und sich Hofer als Spitzenkandidaten gewünscht. Der Verkehrsminister zeigte sich anfangs nicht abgeneigt.

Am Wochenende meldete sich dazu jedoch auch FPÖ-Bundesparteiobmann und Vizekanzler Heinz-Christian Strache zu Wort und sprach sich klar gegen eine Kandidatur Hofers im Burgenland aus. (red)



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