Wien

Schikane in Wien?

Strafe wegen einer Minute: 'Für mich ist das Abzocke!'

Georg F. (48) ist sauer auf die Wiener Parksheriffs: Die Aufsichtsorgane wären "kleinlich". Und: Ein Aufsichtsorgan hätte ihm mit "Freude" den Strafzettel ausgestellt.
Der Grazer Georg F. liebt Musik und er liebt Wiens vielfältiges Konzert-Angebot, das ihn immer wieder in die Hauptstadt treibt. Auf die Parkraumüberwachung (MA 67) ist der 48-Jährige allerdings weniger gut zu sprechen.

Der letzte Wien-Aufenthalt kostete den Grazer nämlich bereits vor dem Konzert 36 Euro extra: F. gibt zu bei der Zeitangabe nicht ganz ehrlich gewesen zu sein: "Ja, ich habe es um drei Minuten vordatiert, das gebe ich zu. Ich dachte, es würde eine Toleranzgrenze geben."

Georg F. fühlt sich schickaniert

Ihn ärgert jedoch die Art und Weise, wie die Strafe zustande gekommen sein soll: "Eine Anwohnerin erzählte mir, dass der Parksheriff beim Auto wartete und kurz bevor der Schein gültig wäre, den Strafzettel geschrieben hat. Aus meiner Sicht ist das die reinste Abzocke!"

Karin Glawischnig von der MA 67 dazu: "Gerade bei Gratis-Parkscheinen ist eine Toleranz vor oder nach der Entwertung nicht gegeben." Soll heißen: Man kann es wie Georg F. "peinlich und kleinlich" finden, die Strafe ist dennoch rechtens.

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