Österreich

Im Burgenland

Ozon-Belastung steigt – Grenzwert überschritten

Die Messwerte am 20. August 2018, gegen 15 Uhr.
Bild: Kein Anbieter/Umweltbundesamt
Die steigende Ozonbelastung hat im Burgenland den ersten Grenzwert, die sogenannte Informationsschwelle, überschritten.
Im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich ist an der burgenländischen Messstelle Kittsee eine Ozonkonzentrationen von über 180 µg/m³ gemessen worden. Damit wurde die Informationsschwelle, wie sie im Ozongesetz festgesetzt ist, überschritten.

Nach Angaben der Wiener MA 22 für Umweltschutz, ist zu erwarten, dass die Ozonkonzentrationen im weiteren Tagesverlauf weiter ansteigen werden und die Informationsschwelle weiterhin überschritten wird.

Auf Grund der meteorologischen Situation ist auch für den morgigen Dienstag ein Gleichbleiben der Ozonbelastung zu erwarten.

Wie verhalte ich mich bei erhöhter Ozonbelastung?

Ozonkonzentrationen über der Informationsschwelle können bei einzelnen, besonders empfindlichen Personen und erhöhter körperlicher Belastung geringfügige Beeinträchtigungen hervorrufen. Der normale Aufenthalt im Freien, z.B. Spaziergang, Baden oder Picknick, ist auch für empfindliche Personen unbedenklich.



Diese sollten sich besonders über den weiteren Verlauf der Ozonkonzentration im Aufenthaltsbereich informieren. Weitere individuelle Schutzmaßnahmen sind erst bei Überschreiten der Alarmschwelle (240 µg/m³) erforderlich.

Aufgrund der erhöhten Ozonbelastung ersucht die Wiener Umweltschutzabteilung, auf nicht unbedingt notwendige Autofahrten zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel zu benützen.

Die Bilder des Tages

(red)

; Akt: