Salzburg

Leistungen bezogen

Sozialwohnung auf Airbnb vermietet - Rauswurf

In Salzburg bot der Mann seine Wohnung auf Airbnb an.
Bild: Kein Anbieter/zVg
Ein 78-Jähriger bot seine vier Wände Online zum Vermieten an, lebte jedoch offenbar eigentlich in Serbien. Das Problem: Der Mann bezog Sozialleistungen aus Österreich.
In der Mozartstadt wurde eine 70 Quadratmeter große Wohnung für Urlauber als Unterkunft angeboten. Dabei handelt es sich um ein Gebäude der Gemeinnützigen Salzburger Wohnbaugesellschaften (GSWB). Der Vermieter: Sozialleistungsempfänger. Dadurch, dass er die Wohnung aber auf Airbnb anbot, konnte er sich ordentlich Taschengeld dazuverdienen. Das Ganze ist jedoch alles andere als legal.

Hinzu kommt noch, dass der 78-Jährige gar nicht in der Wohnung leben soll. Lediglich am Monatsanfang würde er in Salzburg seine Leistungen in bar abholen. Anschließend würde er wohl nach Serbien fahren. Ohne Wohnsitz in Österreich stehen ihm aber keine Sozialleistungen zu, so die Polizei Salzburg in einer Presseaussendung.

Kein Geständnis



Seit vier Jahren hätte der Serbe die Sozialwohnung vermietet. Nun ist damit Schluss. Der Mietvertrag wurde mit sofortiger Wirkung gekündigt. Auch die Mindestsicherung soll der Pensionist nicht mehr erhalten.

Der bereits entstandene Schaden durch den Betrug beläuft sich im fünfstelligen Bereich. Der 78-Jährige zeigt sich nicht geständig. Er wird wegen schweren Betrugs bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt. (slo)

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