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Baby mit Kokainvergiftung in Spital eingeliefert

Das fünf Monate alte Baby hatte notfallmedizinische Hilfe benötigt, weil es mit Kokain in Kontakt gekommen war.
Bild: Kein Anbieter/iStock/Symbolbild
Ein fünf Monate altes Baby wurde in Salzburg mit einer Kokainvergiftung ins Spital eingeliefert. Dadurch flog ein Suchtmittel-Versteck auf.
Nach rund sechs Monaten ist der Kriminalfall gelöst: In einer Salzburger Wohnung stellte die Polizei bereits Ende März bei einer Durchsuchung mehr als sieben Kilo Cannabiskraut, eine geringe Menge Kokain sowie einige Suchtgift-Utensilien sicher.

Aufmerksam geworden waren die Beamten, nachdem die Bewohnerin, eine 30-jährige Rumänin, für ihr fünf Monate altes Baby notfallmedizinische Hilfe benötigt hatte, weil es mit Kokain in Kontakt gekommen war. Das Kind wurde ins Landeskrankenhaus Salzburg gebracht, die Mutter vorläufig festgenommen.

Jugendamt eingeschaltet

Die Frau gab an, ihr Schwager, ein 31-jähriger Kosovare, sei der Besitzer der Suchtmittel, sie selber würde lediglich die Verwahrung in der Wohnung dulden und dafür einen geringen Geldbetrag kassieren. Der Mann leugnete, der Besitzer der Suchtmittel zu sein.

Beide werden nach dem Suchtmittelgesetz angezeigt. Die Rumänin wird zusätzlich wegen Körperverletzung und Quälen oder Vernachlässigen eines Unmündigen angezeigt. Das Jugendamt wurde verständigt. (red)



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