Oberösterreich

Große Bilanz

Kollerschlag hatte halb so viel Sommer wie Schärding

Die armen Mühlviertler! In Kollerschlag gab es in diesem Rekord-Sommer nur halb so "viel Sommer" wie z.B. in Schärding. Das zeigt eine Auswertung.
Der Sommer ist fast vorbei, jetzt wird einmal Bilanz gezogen. Wir wollten wissen: Wo war es denn am schönsten, und wo hat es die meisten Wolken gegeben?

Das haben wir die Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG) in Wien gefragt.

Die Experten dort haben erhoben, wieviele Sommertag (Höchstwerte von mindestens 25 Grad) es in diesem Sommer an verschiedenen Orten des Bundeslandes gegeben hat (Stand Dienstag).



Hier war's am wärmsten


Das Ergebnis ist erstaunlich. Es zeigt, dass Schärding heuer die meisten Sommertage in OÖ hatte, nämlich 97! Das ist Rekord! Die meisten bisher gab es 2003 mit 95. Der Schnitt liegt in Schärding bei 60 Tagen.

In Linz hatten wir heuer schon 94 Sommertage (Schnitt: 56). In Enns waren es 90 Sommertage.



Hier war es relativ kühl


Das waren die Sonnenseiten. Doch wo Sonne, da auch Schatten. Und damit kommen wir zu den "Verlierern" dieser Statistik.

Und die sind im Mühlviertel. In Kollerschlag (714 Meter Seehöhe) gab es nur 44 Sommertage! Das liegt natürlich auch an der Höhe des Ortes. In Reichenau im Mühlkreis waren es nur 47 Tage, in Wolfsegg am Hausruck nur 50 Tage.

Klar ist: Nun werden noch ein paar Sommertage dazukommen. Heute und morgen soll es noch einmal so richtig warm werden.

(rep)

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