Oberösterreich

Prozess vertagt

Bankraub angekündigt: Mann droht ein Jahr Haft

Der Beschuldigte musste sich am Mittwoch vor Gericht verantworten.
Bild: Kein Anbieter/justiz.gv.at; W.M.
Vor einem Monat soll ein Mühlviertler einen Bankraub angekündigt haben. Zudem habe er gesagt, die Polizei könne ihn dabei erschießen. Der Prozess wurde vertagt.
Da es der Verteidiger des Angeklagten (56) nicht rechtzeitig in Gericht schaffte, startete der Prozess Mittwochvormittag rund eine halbe Stunde später als geplant. Der Beschuldigte kam in Begleitung eines Justizbeamten in den Saal.

Er musste sich wegen gefährlicher Drohung verantworten. Am 14. August soll er in den frühen Morgenstunden bei der Polizeiinspektion in Grein (Bez. Perg) angerufen und gedroht haben, eine Bank im niederösterreichischen Strengberg zu überfallen.

Zudem habe er auch gesagt, er könne dabei ruhig von der Polizei erschossen werden. Die Beamten orteten das Handy des Mühlviertlers und stellten ihn schließlich bei einer Tankstelle.

Seither befand sich der Angeklagte in Linz in Untersuchungshaft.

Beim Prozess in Linz zeigte er sich geständig. Er habe eingeräumt, dass er bereits seit längerem überlegt habe, wie er an Bargeld komme.

Der Prozess wurde schließlich auf unbestimmte Zeit vertagt. Es muss noch ein Gutachten eingeholt werden. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Beschuldigten wegen gefährlicher Drohung bis zu einem Jahr Haft.



(mip)

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