Niederösterreich

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Handy aus Asyl-Handy-Gruppe der FPÖ konfisziert

War Admin: Hafenecker, diese Nachricht tauchte auf, die FP hat einen Maulwurf.
Bild: Kein Anbieter/privat, Parlamentsdirektion/Simonis
Harmloser Info-Austausch oder Spitzelaffäre? Das Handy eines Polizisten wurde beschlagnahmt, er war Teil einer 25-köpfigen WhatsApp-Asylstraftäter-Gruppe der FP.
Spitzel-Affäre im Auftrag eines Ministers oder harmloser Info-Austausch zwischen Gleichgesinnten? Eine WhatsApp-Gruppe aus rund 25 Personen, nur FP-Funktionäre und -Mitglieder aus dem Bezirk Lilienfeld, wurde aufgedeckt und in der Folge aufgelöst.

Handy beschlagnahmt

Das Smartphone eines beteiligten und in der Gruppe aktiven Polizisten wurde beschlagnahmt, das BAK (Bundesamt zur Korruptionsbekämpfung) ermittelt jetzt.

Denn: Einer in der Gruppe war ein Maulwurf, brachte den Fall an die Oberfläche.

Brisant: Ein Administrator der Gruppe ist FP-Generalsekretär Christian Hafenecker. In der Gruppe sollen ausschließlich von Asylwerbern verübte Straftaten und Anzeigen verschickt worden sein. Auch ein Brief von FP-Landesrat Gottfried Waldhäusl (Anm.: Beantwortung einer Anfrage an einen Ortschef) landete in der Gruppe.

Ermittlungen

Der Erste St. Pöltner Staatsanwalt Leopold Bien bestätigt die laufenden Ermittlungen wegen des Verdachtes des Amtsmissbrauchs gegen eine Person. Ein Insider meint jedoch: „Ich denke, die Beteiligten haben sich einfach aufgegeilt an den Meldungen."

Christian Hafenecker sagt dazu: „Ja ich war Admin, ich bin ja auch Bezirkschef von Lilienfeld. Es wurden niemals amtliche Dokumente verschickt, auch kein Datenschutz verletzt. Es ging nur um den Info-Austausch im Bezirk, was ist daran verwerflich? Ich sehe die Sache als politisch gesteuerte Aktion und werde dagegen vorgehen."

Joachim Lielacher

(Lie)

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