Niederösterreich

Bezirk St. Pölten

Niederösterreicher erfindet Po-Ventil gegen Blähungen

Leopold Trimmel will mit seinem "oxxxo Bodykat" den europäischen Markt erobern.
Bild: Kein Anbieter/privat
Vollgas! Mit einer schrägen Erfindung will Leopold Trimmel aus Hofstetten-Grünau jetzt den europäischen Markt erobern. Nach acht Jahren in der Begutachtung, erhielt er jetzt das EU-Patent für seinen "oxxxo Bodykat".
Vollgas! Mit einer schrägen Geschäftsidee will Leopold Trimmel aus Hofstetten-Grünau (Bezirk St. Pölten) jetzt den europäischen Markt erobern.

Er entwickelte den „oxxxo Bodykat", den ersten Po-Filter gegen Blähungen. Dabei handelt es sich um ein Überdruckventil für die tägliche Einmal-Anwendung, das Verdauungsgase vor dem Aufstauen kontrolliert entweichen lässt und dadurch Schmerzen verhindert sowie Gerüche (Anm.: sie bleiben im Filter hängen) eliminiert.

"Viele betroffen, niemand redet darüber"

Wie er auf diese kuriose Idee kam? "Ich wollte immer schon etwas erfinden, was jeder braucht. Und dann kam mir der Spruch 'Mit einem Schas a Geld verdienen' in den Sinn", lacht der Erfinder. "Wenn ich den Leuten das erste Mal davon erzähle, glauben viele, ich mach' einen Schmäh", erzählt der Niederösterreicher gelassen. Aber: Etwa 30 Prozent der Bevölkerung leidet unter Blähungen. "Ich habe also in ein Wespennest gestochen. Nur redet keiner darüber", sagt er.

"Wir verwenden Düfte, Deos und alles Mögliche, um Gerüche in den Griff zu bekommen, aber die körpereigenen Verdauungsgase ... dafür gab es noch keine Lösung – bis jetzt", so der Hofstettner.

EU-weit patentiert

Acht Jahre lang kämpfte er um das streng geregelte europäische Patent, jetzt bekam er es endlich.

Auch den Zuspruch von Ärzten habe der Startup-Gründer, denn bei Operationen mache ein aufgeblähter Bauch oft Probleme.

Geschäftspartner gesucht

Trimmel ist nun auf der Suche nach einem Geschäftspartner für die Massenproduktion des Blähungs-Filters. "Das kann ich nicht allein stemmen", hofft er auf kompetente Interessenten.

Derzeit kann man den "oxxxo Bodykat" vorbestellen, ab 30.000 Bestellungen will der Unternehmer produzieren und die Produkte online anbieten.

"Es ist nach wie vor ein Tabuthema, die Hemmschwelle, so etwas online zu bestellen, ist niedriger, als wenn man es im Drogeriemarkt auf das Kassaband legen muss", ist Trimmel überzeugt.

Weitere Infos unter: www.oxxxo-bodykat.com

(nit)

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