Burgenland

Neuer SPÖ-Chef

Burgenland: Niessl räumt den Platz für Doskozil

Am 28. Februar wird Hans Niessl als Landeshauptmann zurücktreten. Neuer Chef wird der ehemalige Minister Doskozil.
Am Samstag verkündete der langjährige Landeshauptmann des Burgenlandes, dass er nach 18 Jahren sein Amt räumen wird. Dennoch bleibe er der Partei treu, sagte am Ende seiner Rede: "Ich werde auch in Zukunft einer von euch bleiben."

Seinen Platz einnehmen wird ein ehemaliger Minister: Hans Peter Doskozil. Niessl meinte zu ihm, dass er nicht wolle, dass der neue Landeschef in seine Fußstapfen triff. Doskozil soll seinen eigenen Weg gehen, mit seinem eigenen Team. Dieses müsse er bis zum 28. Februar zusammenstellen. Denn an diesem Tag werde Niessl zurücktreten.

Kern mit Lob

Niessl nutzte seine Redezeit aber auch für Kritik an die Regierung. So sagte er: "Überheblichkeit kommt vor dem Fall." Dabei spielte er darauf an, dass man Burgenland nicht ernst nehmen würde. Zu Doskozil meinte er: "Ich bin überzeugt davon, du wirst ein exzellenter Vorsitzender und du wirst mit der Sozialdemokratie auch in Zukunft großartige Erfolge feiern." Und: "Ich übergebe dir eine wunderbare Partei."





Kurz zuvor stand auch SP-Chef Christian Kern am Rednerpult. Er sprach nicht über die Differenzen, sondern die Gemeinsamkeiten mit Doskozil. Der ehemalige Kanzler lobte sogar die Migrationspolitik im Burgenland. Diese würde er gerne in ganz Österreich betreiben wollen.

(red)

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