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Hormone

Diese Frauen riechen für Männer besonders gut

Bild: Kein Anbieter/iStock
Eine Studie der Uni Bern hat herausgefunden, welche Frauen für Männer besonders anziehend riechen.
Der Geruchssinn ist bei der Partnerwahl ein nicht zu unterschätzender Faktor. Aber auch abseits von Dusche und Deo gibt es Faktoren, die die Anziehung beeinflussen.

Wie Wissenschafter der Universität Bern herausgefunden haben, nehmen wir unbewusst auch den Hormonspiegel des Gegenübers über den Geruchssinn wahr. Ausschlaggebend sind die weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron.

"Frauen mit hohen Östrogen- und niedrigen Progesteronwerten sind olfaktorisch am anziehendsten für Männer", fasst Daria Knoch die Ergebnisse der Studie gegenüber dem Online-Portal "pressetext.com" zusammen.

Was für die Forscherin aus evolutionsbiologischer Sicht zweifellos Sinn macht: Diese Hormonspiegel - viel Östrogen, wenig Progesteron - deuten auf eine hohe weibliche Fruchtbarkeit hin. Männer suchen gemäß Evolutionstheorie nach Frauen, mit denen sie sich möglichst erfolgreich fortpflanzen können.

Verschiedene Faktoren untersucht

Untersucht hatten die Wissenschaftler auch andere Faktoren, die den Geruch beeinflussen könnten: das Stresshormon Cortisol sowie auch bestimmte Gene, die das Immunsystem prägen.

"Einige Studien postulieren nämlich, dass die Wahl eines Partners oder einer Partnerin auf möglichst unterschiedlichen Immunsystemen von Mann und Frau gründet, damit der Nachwuchs ein möglichst gutes Abwehrsystem gegen Erreger in die Wiege gelegt bekommt", führt Erstautor Janek Lobmaier von der Abteilung Sozialpsychologie und Soziale Neurowissenschaft aus.

Versuchspersonen mussten strenges Protokoll führen

Die Experten haben ihre Studie mit 28 Frauen und 57 Männern durchgeführt. Die Frauen, die ihren Duft spendeten, folgten "einem strengen Protokoll, um alle Faktoren zu minimieren, die den Duft verfälschen könnten", so Lobmaier.

So durften die Frauen nicht mittels Antibabypille die Empfängnis verhüten, in der Zeit der Dufterhebung nicht mit jemandem ihr Bett teilen, sie wuschen sich mit neutralem Duschmitteln, tranken an diesen Tagen keinen Alkohol und aßen keine scharfen Speisen.

Zur Zeit der höchsten Fruchtbarkeit klebten sie über Nacht Baumwolle-Pads in Achselhöhlen, um ihren ganz individuellen Geruch einzufangen. Über Speichelproben wurden ihre Hormonspiegel bestimmt.

(red)

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